Geht der Dornröschenschlaf am Güterbahnhof Grunewald zu Ende?

Seit 2017 wird eine Erneuerung des Autobahndreiecks Funkturm geplant. Die ausführende Baugesellschaft DEGES hat dazu im Mai 2020 Pläne vorgelegt, die Veränderungen der Autobahnführung und eine Anschlussstelle in der unmittelbaren Umgebung des Güterbahnhofs Grunewald vorsehen. (Details: www.deges.de und UmbauDreieckFunkturm.de)

In diesem Zusammenhang ist die Frage der Erschließung des Güterbahnhofsgeländes wieder auf die Tagesordnung gekommen. Von dem grün dargestellten Zubringer könnte eine Brücke direkt auf das im Bild darunterliegende Gelände geführt werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die DEGES gebeten, diese Variante mit in die Planung einzubeziehen. In der ausgearbeiteten Version der oben gezeigten Planung sind Anschlussstellen für diese Erschließung vorgesehen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen möchte – leider erst nach Fertigstellung der Autobahnplanung (Planfeststellung) einen übergeordneten Plan für das Gelände um das AD Funkturm erstellen und dabei auch das Gelände des Güterbahnhofs mit einbeziehen. Im Vorfeld hat sie verschiedene Akteure und Initiativen zu Vorbesprechungen eingeladen um das Terrain zu sondieren.

Neben dem Charretteverfahren der Heinrich-Böll-Stiftung und der BI Zwischen den Gleisen http://siedlung-eichkamp.de/Web_BI/2014/140324_Doku_Charette.pdf gibt es die verschiedensten Vorüberlegungen und Ideen zur Entwicklung des Geländes. Zum Beispiel:

Wir fordern eine frühzeitige Einbeziehung der Anwohner in die Planung sowohl auf der Ebene der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als auch im Bezirk (Runder Tisch).

Falk von Moers